Fabian Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes, hat sich zur aktuellen Tarifforderung der IG Metall geäußert. Foto: MAV

„In dieser Tarifrunde geht es um viel“

Zuletzt geändert: 23. September 2026Von

(EB). Die IG Metall NRW hat in der aktuellen Tarifrunde der Metall- und Elektro-Industrie Einkommensverbesserungen von fünf Prozent gefordert. Fabian Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes, sagt dazu:

“Die Lage ist ernst. Seit vielen Monaten spiegeln uns die Arbeitsagenturen und unsere Mitglieder, dass wir in der Märkischen Region massiv Industriearbeitsplätze verlieren. Angesichts dessen plädieren wir für realistischere Forderungen in den Tarifverhandlungen. Wir befinden uns in einer Strukturkrise, in der es darum gehen muss, die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe wieder herzustellen.

Ein zentraler Aspekt sind dabei die Arbeitskosten. Wer die Unternehmen noch derart weiter belastet, tut jetzt genau das Falsche. Wir müssen vielmehr alles unternehmen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden. Für Südwestfalen als Industriestandort Nummer eins in Nordrhein-Westfalen ist das überlebenswichtig. Es sollte daher auch im Interesse der Gewerkschaft und der Arbeitnehmer sein. In dieser Tarifrunde geht es um viel, gerade für unsere stark industriegeprägte Heimat.”