
Straßen.NRW-Niederlassungsleiter Steffen Scholz begrüßt die Teilnehmenden zur Baustellenkonferenz Südwestfalen. Foto: Straßen.NRW
Straßen.NRW informiert über Baumaßnahmen
Baustellenkonferenz in Netphen
(EB). Vor Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Wirtschaft, der Verbände und Verkehrsunternehmen hat Straßen.NRW in Netphen die für 2027 vorgesehenen Maßnahmen aus dem Sonderprogramm „Straßeninfrastruktur Südwestfalen“ vorgestellt. Die Baustellenkonferenz ist die Fortsetzung des Dialogprozesses in Südwestfalen. Straßen.NRW hatte eine Vielzahl verkehrlicher Maßnahmen identifiziert, die im Märkischen Kreis, im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie im Kreis Olpe und der Stadt Hagen in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen.
Kommunen rechtzeitig eingebunden
Die Kommunen waren direkt vor Ort in die Erhebung und Priorisierung der Erhaltungsabschnitte eingebunden und sind auch jetzt weiter beteiligt. „Die Umsetzung eines solchen Programms ist nur zu bewerkstelligen, wenn die wichtigsten Akteure der Region frühzeitig in Priorisierung, Planung und baulicher Realisierung eingebunden sind“, betonte Steffen Scholz, Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen, zu Beginn der Veranstaltung. Anschließend erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die für das kommende Jahr geplanten Maßnahmen.
Frühzeitige Abstimmung verringert Beeinträchtigungen
Die Baustellenkonferenz bietet den beteiligten Partnern die Möglichkeit, geplante Maßnahmen frühzeitig miteinander abzustimmen und Hinweise aus den Kommunen sowie von Wirtschafts- und Verkehrsvertretern in die weitere Planung einzubeziehen. Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf den ohnehin stark beanspruchten Strecken trotz notwendiger Bauarbeiten möglichst wenig zu beeinträchtigen und die Erreichbarkeit der Region sicherzustellen.
Sonderprogramm „Straßeninfrastruktur Südwestfalen“
Die verkehrliche Infrastruktur des Märkischen Kreises und der benachbarten Gebietskörperschaften ist – nicht zuletzt durch die zurückliegende Sperrung der A45 – hohen Belastungen ausgesetzt. Das durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) ins Leben gerufene und auf zehn Jahre angelegte Sonderprogramm „Straßeninfrastruktur Südwestfalen“ widmet sich deshalb schwerpunktmäßig der Sanierung der rund 470 Kilometer Bundes- und Landesstraßen, die seit der Sperrung der A45 durch Ausweichverkehre der gesperrten Autobahn stark belastet waren.
Die für 2027 geplanten Maßnahmen
- B7; Abschnitt 116; Menden
- B54; Abschnitt 59; Kierspe
- B54; Abschnitt 71; Hagen
- B54; Abschnitt 72,1; Hagen
- B55; Abschnitt 103; Olpe
- B229; Abschnitt 48; Lüdenscheid
- B229; Abschnitt 59,1; Neuenrade
- L561; Abschnitt 11; Lüdenscheid
- L561; Abschnitt 16; Herscheid
- L687; Abschnitt 1; Finnentrop
- L693; Abschnitt 1,1; Hagen
- L692; Abschnitt 1; Lüdenscheid
- L693; Abschnitt 3; Hagen
- L879; Abschnitt 3; Herscheid

