Arbeitslosigkeit im September gesunken
Noch 18.736 Männer und Frauen auf Jobsuche
(EB). Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Iserlohn im September gesunken. 18.736 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 603 Personen weniger (-3 Prozent) als im August, aber 180 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,3 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,2 Prozent.
Übliche Herbstbelebung
„Der Herbst bringt wie üblich Bewegung in unseren Arbeitsmarkt: Nach dem Ende der Sommerferien geht die Arbeitslosigkeit im Märkischen Kreis spürbar zurück. Besonders deutlich bei den Menschen, die im Rechtskreis der Arbeitsagentur betreut werden und bei den jungen Menschen. Gleichzeitig sehen wir wieder mehr Bewegung bei der Arbeitskräftenachfrage. Das sind erfreuliche Signale,“ erklärt Geschäftsführer Sebastian Unkhoff. Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im September bei 22.426 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat August (-510 Personen bzw. -2,2 Prozent) und sank verglichen mit September 2025 (-178 Personen bzw. -0,8 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
12.607 beim Jobcenter registriert
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.129 Personen (345 Personen weniger als im Vormonat, aber 225 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.607 Arbeitslose registriert (258 Personen weniger als im Vormonat und 45 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.992 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.139 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.605 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.217 eine Erwerbstätigkeit auf.
3.729 freie Stellen gemeldet
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 766 Stellen wurden im September neu gemeldet (164 weniger als im Vormonat, aber 15 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 3.729 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Herausforderungen bleiben
Mit der Aussicht auf die kommenden Wochen ergänzt Sebastian Unkhoff: „Der Blick auf das Vorjahr zeigt aber auch: Die Herausforderungen bleiben. Dennoch kommt der Arbeitsmarkt in Bewegung. Daher gilt es jetzt, diese positive Dynamik zu nutzen und gemeinsam weiter daran zu arbeiten, Menschen in Beschäftigung zu bringen und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen.“
Region im Überblick, Märkischer Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist Märkischer Kreis im September 2026 gesunken. 18.736 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 603 Personen weniger (-3 Prozent) als im August, aber 180 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,3 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,2 Prozent. Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.129 Personen (345 Personen weniger als im Vormonat, aber 225 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.607 Arbeitslose registriert (258 Personen weniger als im Vormonat und 45 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
2.992 neue Arbeitslose
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.992 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.139 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.605 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.217 eine Erwerbstätigkeit auf. In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 463 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 16.788. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 22.826 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 752 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr. (Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet).


