Regierungspräsident Heinrich Böckelühr (links) und Schulabteilungsleiterin Uta-Maria Diers (rechts) mit den Vertreterinnen und Vertretern des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen. Foto: Clemens Scheumann, Bezirksregierung Arnsberg

Gymnasium Meinerzhagen ausgezeichnet

Zuletzt geändert: 11. Oktober 2026Von

(EB). Für ihr Engagement und die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „EFFORT-A“ hat Regierungspräsident Heinrich Böckelühr 15 Schulen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg ausgezeichnet. „EFFORT-A“ steht für Erasmus+ für die Lehrkräftefortbildung in Arnsberg. Bei einer Veranstaltung in Arnsberg erhielten dabei auch Vertreterinnen und Vertreter des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen das Zertifikat „Schule für internationale Schulentwicklung“.

Europäische und globale Perspektive

„Bildung gelingt nur in europäischer und globaler Perspektive. Als Bezirksregierung Arnsberg möchten wir Motor für die internationale Schulentwicklung sein“, betonte der Regierungspräsident, der sich über den Erfolg von „EFFORT-A“ als Leuchtturmprojekt für die heimische Region freut. Er überreichte die Zertifikate zusammen mit Schulabteilungsleiterin Uta-Maria Diers und Dirk Kolar, Dezernent für Lehrkräftefortbildung.

Kommission traf die Auswahl

Die Auswahl und Zertifizierung der Schulen erfolgt durch eine Kommission, die aus dem Projektleitungsteam und schulfachlichen Mitarbeitern der Bezirksregierung Arnsberg besteht. Die Urkunden erhielten in diesem Jahr das Schiller-Gymnasium Witten, das Albert-Martmöller-Gymnasium Witten, die Berswordt-Europa-Grundschule in Dortmund, die Gesamtschule Gartenstadt Dortmund, die Gesamtschule Gesamtschule Bochum-Mitte, die St. Laurentius-Schule Attendorn, die Städtische Grundschule „Röhrschule“ in Arnsberg, das Evangelische Gymnasium Meinerzhagen sowie die Sälzer Gemeinschaftsgrundschule Bad Sassendorf.

Zielgerichtete Mobilitäten

Projektkoordinatorin Anna Kapsalis blickte auf die Projektphase zurück und stellte das zentrale Ziel von „EFFORT-A“ heraus: „Wir wollen, dass Menschen in Europa gemeinsam in den Austausch treten und sich dadurch professionalisieren, indem sie durch zielgerichtete Mobilitäten voneinander und miteinander lernen, können sich Schulen im internationalen Kontext nachhaltig entwickeln.“

Neue Unterrichtsformate und Fächer

Koordiniert werden diese sogenannten „Mobilitäten“ – beispielsweise Fortbildungskurse, Hospitationen oder Expertenbesuche – vom Fortbildungsdezernat der Schulabteilung. Damit wird der administrative Aufwand für die Schulen deutlich reduziert. Zugleich zeigen sich die Ergebnisse von „EFFORT-A“ ganz konkret im Unterricht. So wurden bereits neue Unterrichtsformate und Fächer wie Projektmanagement, Umwelt und Wirtschaft entwickelt oder Europa-Tage und Kinderparlamente organisiert, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu europäischem Denken anzuregen.