
Landrat Mario Löhr (6. v. l.), Sicherheitsdezernent Holger Gutzeit (7. v. l.), Heinrich Rosier (5. v. l.), Bernd Kasischke (2. v. l.) sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Kreis, Kommune und Rettungsdienst weihten gestern offizielle die Rettungswache Fröndenberg ein. Foto: Kreis Unna
Rettungswache Fröndenberg offiziell eröffnet
Kreis Unna mietet einstiges Autohaus Rosier
Bisheriger Standort zu klein
Mit dem einstigen Autohaus Rosier war eine geeignete leerstehende Immobilie und ein Vermieter gefunden, der bereit war, das Autohaus in den vergangenen sieben Monaten in eine Rettungswache umzubauen. Dort, wo einst Fahrzeuge auf neue Kunden warteten, sind in dem 800 Quadratmeter großen Gebäude unter anderem sechs Ruheräume, sanitäre Anlagen, ein großer Sozial- und Küchentrakt, ein Besprechungsraum und ein Büro sowie ein Lager entstanden.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Autohaus Rosier einen Vermieter gefunden haben, der die Immobilie entsprechend der Anforderungen des Rettungsdienstes umgebaut hat. So haben wir eine unkomplizierte und pragmatische Lösung gefunden“, sagte Landrat Mario Löhr im Rahmen der offiziellen Eröffnung. Er ergänzt: „Durch die zusätzlichen Ruhe-, Sozial- und Besprechungsräume wird auch die Einbindung von Auszubildenden ermöglicht und damit die Ausbildung weiter gestärkt.“ Neben dem Landrat nutzten auch Fröndenbergs Beigeordneter Bernd Kasischke sowie Heinrich Rosier für das Autohaus Rosier und Sicherheitsdezernent Holger Gutzeit die Gelegenheit, um sich persönlich von den erfolgreichen Umbauarbeiten zu überzeugen.
Betrieb wird später aufgenommen
Der Betrieb der Rettungswache wird zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen. Aktuell sind noch innerbetriebliche Abläufe zu klären, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Künftig werden zwei Rettungswagen des Kreises Unna im 24-Stunden-Dienst in der Rettungswache stationiert. „Wir freuen uns, dass die Immobilie künftig eine sinnvolle Weiternutzung erfährt und mit der Rettungswache Fröndenberg langfristig einem so wichtigen Zweck dient. Die zentrale Lage bietet dafür ideale Voraussetzungen“, so Heinrich Rosier, geschäftsführender Gesellschafter der Rosier-Gruppe, abschließend.

