EN-Kreis, Notstromaggregat-2

Mit diesem mobilen Aggregat der AVU wird das Schwelmer Kreishaus aktuell mit Strom versorgt. Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Notstromaggregat sichert Energieversorgung

Zuletzt geändert: 27. Oktober 2026Von

(pen) Bei der Erneuerung der Stromversorgung im Schwelmer Kreishaus des Ennepe-Ruhr-KJreises ist es am Sonntag zu unvorhergesehenen technischen Problemen gekommen. Während der seit Samstag laufenden Arbeiten an der abgeschalteten 10-kV-Station, die den Strom in das Gebäude einspeist, fiel das Notstromaggregat des Kreishauses aus. Weil ein bereitstehendes Ersatzaggregat nicht unterbrechungsfrei eingesetzt werden konnte, war das Kreishaus für rund eineinhalb Stunden ohne Strom.

Technische Systeme ausgefallen

In der Folge fiel eine Vielzahl technischer Systeme aus. Eine über Batterien gesicherte unterbrechungsfreie Stromversorgung machte es allerdings möglich, den Betrieb der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst aufrechtzuerhalten sowie die Server der Kreisverwaltung geregelt herunterzufahren. Die Stromversorgung des Kreishauses konnte dann mit einem mobilen Aggregat der AVU wieder hergestellt werden.

Umschalten funktionierte problemlos

„Das Umschalten von Netz- auf Notstrom hat am Samstag zunächst problemlos funktioniert. Nach rund 20 Stunden ist das Aggregat dann allerdings ausgefallen und das bereitstehende Ersatzaggregat konnte seinen Strom nicht direkt einspeisen“, berichtet Pressesprecher Ingo Niemann. Gleichzeitig weist er daraufhin, dass im Vorfeld der Arbeiten alle wichtigen Komponenten an den Aggregaten gewartet und überprüft worden waren. „Mit dem Ausfall der Steuerung bei dem rund 13 Jahre alten ersten Aggregat war damit nicht zu rechnen. Gleiches gilt für die Probleme beim Zuschalten des zweiten Aggregats.“

IT-Infrastruktur überprüft

Nach dem Stromausfall wurden die technischen Anlagen und die IT-Infrastruktur überprüft. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Schäden, alle Systeme sind funktionsfähig. Dank des AVU Aggregats konnte die Kreisverwaltung damit ihren Dienstbetrieb am Montag aufnehmen. Für den Fall des Ausfalls des AVU Aggregates hat die Kreisverwaltung inzwischen noch ein kleineres Aggregat in der Hinterhand. Sollte dies eingesetzt werden müssen, müsste der Stromverbrauch im Kreishaus allerdings weiter reduziert werden. Priorität hätten dann insbesondere die Leitstelle und die Server der IT.

Stromverbrauch begrenzen

Um die Stromversorgung möglichst stabil zu halten, ist es aktuell erforderlich, den Stromverbrauch im Kreishaus auf das notwendige Maß zu begrenzen. Die Beschäftigten sind deshalb aufgefordert, nur elektrische Geräte zu betreiben, die dienstlich tatsächlich notwendig sind. Aktuell ist geplant, die Stromversorgung des Kreishauses am Mittwochnachmittag wieder von Not- auf Netzstrom umzustellen, bis dahin sollen die Arbeiten an der 10-kV-Station abgeschlossen sein.

Standort AVU Notstromaggregat

Aufgrund der vorhandenen Zugänge steht der Anhänger mit dem Aggregat unmittelbar vor dem Kreishaus an der Hauptstraße. Die damit verbundenen durchgehenden Lärmbelästigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner bittet die Kreisverwaltung zu entschuldigen.