Das Bild zeigt von links: Oliver Frebel, Teamleiter AWO-Schuldnerberatung im Märkischen Kreis, SPD-MdL Inge Blask, AWO-Schuldnerberater Volker Marx. Foto: Büro Blask

Private Überschuldung wächst

Zuletzt geändert: 19. Juni 2026Von

SPD-Landtagsabgeordnete Inge Blask besucht Schuldnerberatung der AWO in Menden

(EB ). Zum Auftakt der Aktionswoche Schuldnerberatung war die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Blask, Beauftragte für Verbraucherschutz ihrer Fraktion, zu Besuch in Menden und hat sich dort mit Oliver Frebel und Volker Marx von der AWO Hagen-Märkischer Kreis über die Arbeit der Schuldnerberatung vor Ort sowie über die politischen Entwicklungen rund um das Thema Überschuldung und Schuldnerberatung ausgetauscht.

Flächendeckende Angebote

Die SPD-Landtagsfraktion hat vor kurzem eine politische Initiative zur Reform der Schuldnerberatung in NRW eingebracht, die das Ende der künstlichen Trennung von Schuldner- und Insolvenzberatung sowie ein flächendeckendes Angebot für alle überschuldeten Menschen in NRW vorgeschlagen hat. Auch das Motto der diesjährigen Aktionswoche „Wie komme ich an mein Geld“, bezogen auf Probleme rund um das Pfändungsschutzkonto, war Thema.

Brief an die Landesregierung

Hierzu hat die Hemeraner Abgeordnete die Landesregierung und die Bankenverbände angeschrieben, um mehr über die Vergabe- und Einrichtungspraxis bei solchen Konten zu erfahren. „Viel zu oft wird überschuldeten Menschen der Zugang zum Pfändungsschutzkonto künstlich erschwert – obwohl dieser in der Notlage extrem wichtig ist und gerade deswegen auch gesetzlich gesichert ist. Hier müssen die Banken und die Gerichte unbürokratischer und transparenter werden“, sagt Inge Blask dazu.