Der CDU-Arbeitsdkreis Jugend und Sport beschäftigt sich mit der Frage: Wie kann Inklusion im Sport in Iserlohn weiter gestärkt werden? Foto: CDU

Sport für alle

Zuletzt geändert: 27. Oktober 2026Von

CDU Iserlohn arbeitet für den Sport mit Menschen mit Handikap

(EB). Wie kann Inklusion im Sport in Iserlohn weiter gestärkt werden? Mit dieser Frage hat sich jetzt der Arbeitskreis Jugend und Sport der CDU-Fraktion gemeinsam mit Vertretern aus Vereinen, Verbänden und Verwaltung beschäftigt. „Unser Ziel ist es, Menschen durch Sport zusammenzubringen“, betont Arbeitskreisleiter Harald Hövel. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden und Vorsitzenden des Sportausschusses Fabian Tigges übernimmt Sport gerade in der heutigen Zeit eine wichtige gesellschaftliche Funktion: „Sport verbindet Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Beeinträchtigung. Deshalb ist die Förderung des Sports für uns ein zentraler Baustein kommunalpolitischer Arbeit.“

Weitere Iserlohner Vereine gewinnen

Zu Gast waren unter anderem Cedric Kleymann vom Kreissportbund Märkischer Kreis und Norbert Ulrich vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen. Sie berichteten über bestehende Inklusionsangebote und zeigten Wege auf, wie Vereine bei der Umsetzung unterstützt werden können. „Wir möchten weitere Iserlohner Vereine dafür gewinnen, Inklusion aktiv zu leben. Dafür werden wir gemeinsam prüfen, welche Begleit- und Unterstützungsangebote notwendig sind“, so Hövel.

Übergang Kita/Schule stärker im Blick

Einen Einblick in die aktuelle Situation aus kommunaler Sicht gab Thomas Paul, Bereichsleiter Schule und Jugend der Stadt Iserlohn. Künftig soll auch der Übergang von der Kita in die Schule und in den Vereinssport stärker betrachtet werden. Mit Mechthild Starke-Kersting, Vorsitzende des Iserlohner Inklusionsbeirats, ist zudem die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung in die Beratungen eingebunden.

Gemeinsames Training beim HTV

Wie Inklusion im Sport bereits erfolgreich funktioniert, zeigte Marie Remmert von den „Lucky Frogs“ des HTV Hemer. In der Handballgruppe trainieren Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam. Auch Theresa Behmenburg, Vorsitzende des Iserlohner Skiklubs, sagte ihre Unterstützung für die weiteren Arbeiten zu. Als  nächstes  möchte  sich  der  Arbeitskreis  mit  dem  sogenannten „Sportkarussell“ befassen. Das vom Landessportbund entwickelte Modell ermöglicht es Kindern, verschiedene Sportarten kennenzulernen und Vereine frühzeitig zu entdecken.

„Inklusionstag Sport“

„Wir möchten ein solches Angebot auch in Iserlohn inklusiv weiterdenken“, erklärt Hövel. Darüber hinaus setzt sich die CDU für einen stadtweiten „Inklusionstag Sport“ ein. „Gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und weiteren Kommunen könnte daraus ein starkes Signal für mehr Teilhabe im Sport werden.“