Erste Zeichen einer Frühjahrbelebung

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Sandra Pawlas, Chefin der Arbeitsagentur, hofft auf eine anhaltende Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt. Archivfoto: Hendrik Klein

Arbeitslosigkeit im Märkischen Kreis sinkt im März

(EB). Im Märkischen Kreis ist die Arbeitslosigkeit im Mäz gesunken. Das teilt die Agentur für Arbeit in ihrer jüngsten Monatsstatistik mit. 16.749 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet, rund 220 Personen weniger als im Vormonat (-1,3 Prozent).

Saisonüblicher Rückgang der Arbeitslosigkeit

Mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen startet der Märkische Kreis im März in das Frühjahr. Diese Entwicklung ist NRW-weit auszumachen. „Wie erhofft und saisonal üblich, sinkt die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Kreis“, so Arbeitsagenturchefin Sandra Pawlas. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich aufnahmefähig, Arbeitgeber stellen wieder ein. Das stimmt uns mit Blick auf die kommenden Monate zuversichtlich und wir hoffen, dass sich die positiven Tendenzen weiter fortsetzen und der Arbeitsmarkt wieder an Fahrt aufnimmt“, ergänzt die Expertin.

Stellenmeldungen steigen weiter

Der Arbeitskräftebedarf in der Region bleibt hoch. Im März haben Arbeitgeber 729 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 43 mehr als im Vormonat. „Nach wie vor ist der Fachkräfteengpass im Märkischen Kreis groß. Die beste Chance vor Arbeitslosigkeit ist daher nach wie vor Qualifizierung. Die Arbeitsagentur berät und unterstützt hierbei jederzeit“, erklärt Sandra Pawlas.

Beschäftigung geht leicht zurück

162.982 Personen waren im Kreis zum Stichtag 30. September 2023 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das sind 1.559 Personen (-0,9 Prozent) weniger als im September 2022. Die Daten zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung werden vierteljährlich erhoben, aufbereitet und mit Zeitverzug sechs Monate später veröffentlicht; nächster Stichtag ist der 30. Juni 2024 mit den Dezemberwerten 2023.

Die Entwicklung im Märkischen Kreis im Einzelnen:

Arbeitslosigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Märkischen Kreis im März gesunken. Insgesamt waren 16.749 Personen arbeitslos gemeldet. Verglichen mit den Zahlen des Vormonates sind dies 221 Personen oder 1,3 Prozent weniger. Im Vergleich zum März des Vorjahres steigt die Zahl der Arbeitslosen um 1.338 Personen bzw. 8,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen beträgt im März 7,5 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 6,9 Prozent (+0,6 Prozentpunkte).

Langzeitarbeitslosigkeit

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Berichtsmonat gestiegen.  7.017 Personen waren länger als ein Jahr nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter zählen 91,9 Prozent (6.450 Personen) zur Grundsicherung. Verglichen mit den Gesamtzahlen des Vormonates sind dies 49 Langzeitarbeitslose mehr. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl dieser Arbeitslosen damit um 738 Personen.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung – SGB III

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren in diesem Monat 5.189 Personen gemeldet. Die Zahl hat sich im Vergleich zum Vormonat verringert um 277 Personen bzw. 5,1 Prozent. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Erhöhung um 546 Personen oder 11,8 Prozent.

Entwicklung in der Grundsicherung – SGB II

Das Jobcenter Märkischer Kreis betreut aktuell 17.294 Bedarfsgemeinschaften mit 23.577 erwerbsfähigen Personen, die Bürgergeld beziehen. Das sind 105 Personen weniger als im Vormonat. Die darin enthaltene Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im März um 56 auf 11.560 Personen (+0,5 %) und fällt um 792 Personen bzw. 7,4 Prozent höher aus als vor einem Jahr.

Stellenangebot

Unternehmen aus der Region haben in diesem Monat 729 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet (+43 zum Vormonat). Im Bestand befanden sich insgesamt 4.626 offene Stellen, 23 mehr als im Vormonat und 422 weniger als im Vorjahresmonat.

wave.inc

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