Thomas Wosnitza schafft ein Lebenswerk

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Thomas Wosnitza (rechts) wurde als Rektor der Wilhelm-Busch-Schule in Hemer unter anderem von Landrat Marco Voge (links) feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Er hat die Förderschule des Märkischen Kreises seit 2017 geleitet. Foto: Hannah Heyn / Märkischer Kreis

Schulleiter Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule in den Ruhestand verabschiedet in den Ruhestand verabschiedet

(pmk).Thomas Wosnitza war mehr als 35 Jahre als Lehrer im Märkischen Kreis tätig. Jetzt geht er in den Ruhestand. Damit endet auch seine Tätigkeit als Rektor an der Wilhelm-Busch-Schule in Hemer, einer Förderschule des Märkischen Kreises. Mit seinem großen Engagement hat er junge Menschen bestens auf den Lebens- und Berufsalltag vorbereitet.

„Ein größeres weinendes Auge“

„Ich gehe mit einem lachenden, aber auch einem großen weinenden Auge“, sagte Thomas Wosnitza, Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule in Hemer, bei seiner offiziellen Verabschiedung. Nach mehr als 40 Jahren im Schuldienst wurde er in den Ruhestand verabschiedet. „Danke für alles, was Sie für die Schule, das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler bewegt haben. Ihre Arbeit hat viele junge Menschen bestens auf den Lebens- und Berufsalltag vorbereitet. Auch Ihr großes persönliches Engagement, insbesondere in ihrem Herzensbereich, der Persönlichkeitsentwicklung, hat Schülerinnen und Schüler auf wertvolle Weise gefördert. Ihr großes Engagement ist wie ein Lebenswerk“, betonte Landrat Marco Voge bei der Verabschiedung. „Auch, wenn man nie so ganz geht, fährt ihr Zug jetzt Richtung Ruhestand los. Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.“

15 Jahre an Förderschulen des Kreises

Mehr als 15 Jahre war Thomas Wosnitza an den Förderschulen des Märkischen Kreises tätig. Seit 2017 leitete er als Rektor die Wilhelm-Busch-Schule in Hemer, zuvor ab 2008 als Konrektor die Schule An der Höh in Lüdenscheid. Weitere Stationen waren als Lehrer und Konrektor an der Westfälischen Schule für Körperbehinderte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Hemer und als Lehrer an der Westfälischen Schule für Körperbehinderte in Bochum. Seine berufliche Ausbildung begann mit dem Lehramtsstudium für Sonderpädagogik an der Universität Dortmund und dem anschließenden Referendariat an der Westfälischen Schule für Körperbehinderte in Dortmund.

Jede Schule ist ein Unikat

„Jede Schule ist ein Unikat. Vielen Dank an das Kollegium für die wertvolle Zusammenarbeit, das Wissen, die Ideen und die Unterstützung“, bedankte sich Thomas Wosnitza. „Ich nehme viele Erkenntnisse mit. Dazu gehört zum Beispiel, Schülerinnen und Schüler individuell zu verstehen und ihnen die Hand hinzuhalten, sie zu unterstützen und nicht fallen zu lassen. Auch eine Kultur der Kommunikation, Kooperation und Achtsamkeit für sich und andere bleiben mir in Erinnerung“, fasste Wosnitza zusammen. Er blickte auf mehr als 35 Jahre als Lehrer im Märkischen Kreis zurück.

wave.inc

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