Bürgermeister Sebastian Wagemeyer (links) dankte dem schei-denden Leiter des Fachbereichs Klima und Umwelt, Marcus Müller, im Namen von Politik und Verwaltung für seine Arbeit und Verdienste. Foto: Marit Schulte-Zakotnik/Stadt Lüdenscheid

Marcus Müller geht in die Schweiz

Zuletzt geändert: 31. März 2026Von

Verabschiedung des Klima-ExpertenZwei Fachbereiche werden zusammengelegt

(PSL). Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wagemeyer hat  im Hauptausschuss der Stadt Marcus Müller verabschiedet. Der Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klima verlagert seinen Lebensmittelpunkt mit seiner Familie in die Schweiz – und geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ich habe mich in den vielen Jahren hier sehr wohl gefühlt und bin immer mit Herzblut bei der Sache gewesen“, sagte Müller. Jetzt warteten aber ein neues Kapitel und neue Herausforderungen in der Alpenrepublik auf ihn. „Ich glaube, die Stadt Lüdenscheid ist auf einem guten Weg.“ Auch wenn seine Tätigkeit offiziell beendet ist, möchte er die zahlreichen Projekte, die er in seinen rund sieben Jahren in der Lüdenscheider Verwaltung auf den Weg gebracht hat, weiter verfolgen und zum Beispiel zur Einweihung des neuen Pumptracks und Kleinspielfeldes im Stadtgarten nach Lüdenscheid kommen.

Vieles ist angestoßen worden

Sebastian Wagemeyer würdigte Müllers Arbeit rund um die Themenschwerpunkte Umwelt, Klima, Freiraum und Nachhaltigkeit. Sehr vieles sei in den vergangenen Jahren von Müller und seinem Team angestoßen worden, so dass die Stadt Lüdenscheid in diesen Bereichen sehr gut aufgestellt sei, sagte der Bürgermeister. Müllers Abschied wirkt sich auch auf die zukünftige Organisation der Verwaltung aus: Die Fachbereiche 4 (Planen und Bauen) und 6 (Klima und Umwelt) sollen in einem ersten Schritt der Neustrukturierung zu einer gemeinsamen Einheit zusammengelegt werden. Das kündigte Wagemeyer am Tag nach der Hauptausschusssitzung an. „Die Themen Umwelt und Klima werden aber weiterhin eine herausgehobene Bedeutung haben“, sagte das Stadtoberhaupt.

Wahlbeamter als Chef

Eine weitere geplante Änderung ist personeller Natur: Der neue Fachbereich soll von einer Wahlbeamtin oder einem Wahlbeamten geleitet werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich laut Wagemeyer auch die Politik. Diese Entscheidung sei „bereits intern transparent kommuniziert“ worden, erklärte Wagemeyer.