Voller Saal im Kreishaus: Die Veranstaltung traf auf großes Interesse. Foto: Max Rolke/Kreis Unna

Hitze in der Pflege

Zuletzt geändert: 29. Juni 2026Von

Fachtagung im Kreishaus Unna

(PKU) Anhaltende Temperaturen von weit über 30 Grad im Sommer – aufgrund des Klimawandels sind Hitzewellen längst keine Seltenheit mehr. Umso wichtiger ist es, vor allem auch Bereich, die mit vulnerablen Gruppen arbeiten, auf die Folgen vorzubereiten. Deshalb  fand jetzt im Kreishaus Unna eine Fachtagung zum Thema Hitze in der Pflege statt, in der es unter anderem um die Auswirkungen von Hitze sowie entsprechende Schutzmaßnahmen ging.

Kooperationsveranstaltung

Die Fachtagung war eine Kooperationsveranstaltung des Kreisgesundheitsamtes, des Gesundheitsnetzes Unna GmbH und dessen Partnerbetrieben. Gesundheitsdezernent Sven Brüggenhorst und Geschäftsführer des Gesundheitsnetzes Unna Dr. Thomas Huth begrüßten die Anwesenden, danach folgten Vorträge über die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze und Unterstützungsangebote des Landesamts für Gesundheit und Arbeitsschutz beim Hitzeschutz.

Erfahrungsberichte

Nach einer kurzen Pause und der Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch folgten praktische Erfahrungsberichte aus den Bereichen Betreuung und Pflege. Beendet wurde die Fachtagung mit einem Vortrag über die Prüfsicherheit in Bezug auf Hitzeschutzmaßnahmen und Aspekten der Arzneimittellagerung sowie ein erneuter offener Austausch.

Infokampagne

In der Fachtagung ging es um den Hitzeschutz im Bereich der Pflege – betroffen ist jedoch jeder von Hitze. Daher macht der Kreis Unna erneut auf die aktuelle Infokampagne aufmerksam, in der es ebenfalls um das Thema Hitze geht und wie sich jeder Einzelne davor schützen kann.

Die Infos sind unter www.kreis-unna.de/warnungen im Bereich der Kampagne „Sicher sein in unsicheren Zeiten“ zu finden. Auch im Bereich www.kreis-unna.de/klimaanpassung sind Tipps bei heißen Tagen zu finden.  Außerdem hilfreich sind die Seiten des Robert-Koch Instituts zu dem Thema, zu finden unter www.rki.de/hitze. Wer sich rechtzeitig über mögliche Hitzewellen und Wetterwarnungen informieren möchte, kann Warn-Apps wie „NINA“ des BBK oder die „Warnwetter“-App des Deutschen Wetterdienstes nutzen.