Das Bild zeigt von links: CDU-Fraktionschef Fabian Tigges, den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, Markus Märtens und Iserlohns Kämmerer Michael Wojtek. Foto: CDU

Handwerk bedeutender Wirtschaftsfaktor

Zuletzt geändert: 22. September 2026Von

Markus Märtens besucht Iserlohner CDU-Fraktion

(EB). Den Bogen von der Tradition des Handwerks hin zur Verbindung in die Moderne mit Fragestellungen zu Digitalisierung, Energiewende und der Herausforderung Betriebsnachfolge beschäftigte jetzt die CDU-Ratsfraktion Iserlohn. Die wirtschaftliche Situation des heimischen Handwerks, die Bedeutung der Kreishandwerkerschaft und nicht zuletzt die Arbeit des neuen Hauptgeschäftsführers standen auf der Tagesordnung der CDU.

Arbeitgeber und Ausbilder

Fraktionsvorsitzender Fabian Tigges begrüßte dazu Markus Märtens, der seine neue Aufgabe bei der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis seit Beginn des Jahres 2026 ausübt. Zuvor war der 50jährige Märtens als Kämmerer und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung bei der Stadt Leverkusen tätig. In seinen Ausführungen hob er die Bedeutung des Handwerks als wichtigen Arbeitgeber und Ausbilder in der Region hervor. Damit ist das Handwerk ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der Innovation fördert und eine erhebliche Wertschöpfung garantiert. Dabei schafft das Handwerk in besonderer Weise die Verbindung von Tradition und Moderne. Handwerksbetriebe sind damit nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung, sondern haben auch eine soziale und gesellschaftliche Aufgabe.

1.000 Fachbetriebe, 23 Innungen

Die Kreishandwerkerschaft (KH) Märkischer Kreis repräsentiert etwa 1.000 Fachbetriebe in 23 Innungen und spielt eine zentrale Rolle als Arbeitgeberverband. So ist die KH zentraler Dienstleister für die Handwerksbetriebe in allen Wirtschafts-, Tarif- und Sozialfragen, vor allem auch bei der Betriebsnachfolge. Wesentlicher Bestandteil der Kreishandwerkerschaft ist das Berufsbildungszentrum (bbz). Mit einem breiten Bildungsangebot hilft das BBZ bei der  Fachkräftesicherung, bietet Meisterkurse und Weiterbildungsangebote an. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die  fachspezifische  Unterweisung  von  Lehrlingen.  Bis  zu  400 Teilnehmenden erfahren in den Werkstätten realitätsnahe Arbeitssituationen. Nicht unerwähnt blieben auch die schwierigen Herausforderungen aufgrund hoher Energiekosten, zusätzlicher Bürokratie und gestiegenen Materialkosten.

Junge Menschen fürs Handwerk begeistern

Das Handwerk antwortet darauf mit einer hohen Widerstands- und Anpassungsfähigkeit. „Es ist deutlich geworden, wie wichtig die Kreishandwerkerschaft als Sprachrohr und Dienstleister für das heimische Handwerk ist. Aber auch wie wichtig es gesamtgesellschaftlich ist, weiter junge Menschen für einen Beruf im Handwerk zu begeistern. Von einem erfolgreichen Handwerk werden wir alle profitieren, so Fabian Tigges abschließend.