Kreis und KSB-EN wollen mehr Menschen in Bewegung bringen

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Sehen den Sport im Kreis in einer guten Position und hoffen auf weitere Fortschritte: Die KSB EN Vertreter Philipp Topp und Sabine Kelm-Schmidt (Vorstandsmitglied) sowie Olaf Schade, Bastian Kuhr und Maurice Lauterbach als Vertreter des Ennepe-Ruhr-Kreises/Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

(pen) Sport- und Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche, Wettkampfsport fördern und spitzensportliche Erfolge ermöglichen sowie Sportstätten nachhaltig modernisieren und attraktive Bewegungsräume schaffen – dies sind drei Punkte, die der Ennepe-Ruhr-Kreis und der KreisSportBund Ennepe-Ruhr (KSB-EN) in der Zielvereinbarung „Sport im Ennepe-Ruhr-Kreis“ zum Thema machen. Die vom Kreistag in seiner jüngsten Sitzung beschlossene Vereinbarung gilt für die Jahre 2024 bis 2028.

16 Seiten Dokumentation

Auf sechzehn Seiten dokumentieren die Beteiligten den Sachstand und wagen Ausblicke. Gleichzeitig benennen sie Dinge, die angepackt werden sollen, um die gesteckten Ziele für die Sportentwicklung zu erreichen. „Sport bringt Lebensqualität und übernimmt selbstverständlich auch bei uns wichtige gesellschaftliche Funktionen. Das Miteinander in den Vereinen überwindet soziale Grenzen, holt Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderungen in die Gemeinschaft. Leistungsbereitschaft und Gesundheit werden gefördert, ehrenamtliches Engagement ist an der Tagesordnung“, waren sich Landrat Olaf Schade und Philipp Topp, KSB EN Geschäftsführer, bei der Unterzeichnung im Kreishaus einig.

Ausgangslage gut

Die Ausgangslage für neue Etappenziele ist gut. Schon fast traditionell liegt der Ennepe-Ruhr-Kreis beim Organisationsgrad unter den Ruhrgebietsstädten und -kreisen auf Platz 1. Im KSB-EN sind derzeit über 400 Sportvereine mit über 100.000 Mitglieder vertreten. „Dies ist für uns aber eher Ansporn als Ruhekissen“, betonen Topp und Schade. Gemeinsam mit Stadtsportverbänden und Stadtverwaltungen, Vereinen, Sportjugend und Bildungseinrichtungen wollen sie erreichen, möglichst noch mehr Menschen im Kreis aktiv werden zu lassen. „Auch diejenigen, die bisher keinen Zugang zu Bällen und Laufbahnen, Matten und Booten, Schlägern und Sportabzeichen gefunden haben.“ Zudem solle Sport als Motor für die Vielfalt eingesetzt und zur Gewaltprävention genutzt werden.

Sport im Park

Um all das zu realisieren, nennt die Vereinbarung für verschiedenste Bereiche bereits vereinbarte als auch geplante Vorhaben. Dazu zählt beispielsweise der Sport im Park. Dieses niederschwellige Sport- und Bewegungsangebot zur Gesundheitsförderung wird Jahr für Jahr in mindestens drei Kommunen durchgeführt.

Stichwort Vom „Pakt für den Sport“ zur Zielvereinbarung „Sport im Ennepe-Ruhr-Kreis“

Ausgangspunkt der aktuellen Zielvereinbarung war der 2007 erstmals vereinbarte „Pakt für den Sport“. Vor sieben Jahren hatten der Ennepe-Ruhr-Kreis und der KSB-EN diesen erneuert. Das Format der Zielvereinbarung galt erstmals für den Zeitraum 2019 bis 2023, jetzt wurde die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in dieser Form bis 2028 verlängert. Beide Partner nutzen sie als Basis für einen regelmäßigen Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen im Sport und überprüfen laufend, welche der aktuell vereinbarten Ziele bereits erreicht werden konnten.

Zu finden ist das 16-seitige Papier auf den Internetseiten der Kreisverwaltung (www.en-kreis.de) sowie des Kreissportbundes (www.ksb-en.de).

wave.inc

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